KLV Rotenburg

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Eine gelungene Premiere der Leichtathleten mit der Kreis-Kinderliga, die am Sonntag mit einem Wettkampf in Zeven beendet wurde

Am Sonntag endete mit einem Wettkampf in der Sporthalle an der Kanalstraße die erste „Leichtathletik Kreis-Kinderliga Rotenburg“. Nachdem bereits im November zwei Termine in Rotenburg und Gnarrenburg stattgefunden hatten, wurden nun in der Stadt am Walde auch die Gesamtsieger ermittelt. Es gewannen „Die Schneehasen“ (TuS Rotenburg) vor „Die Unglaublichen“ (LAV Zeven) und der Mannschaft des TV Scheeßel.

„Ich bin sehr zufrieden mit dem Ablauf der ersten Kreis-Kinderliga. Im nächsten Jahr wird es sicherlich eine Fortsetzung geben“, sagte nach dem mehrstündigen Wettkampf Helge Schwarz, der Kinder- und Jugendwart des ausrichtenden Kreisleichtathletikverband Rotenburg (Wümme) in seinen Schlussworten. Zuvor hatte er zusammen mit dem KLV-Vorsitzenden Theo Maxin und dessen Stellvertreter Jürgen Klinkhardt die Siegerehrung vorgenommen und Urkunden, Medaillen und Pokale an die Kinder verteilt. Um diese zu erhalten, mussten die in Zeven in sieben Mannschaften an den Start gegangenen rund 70 Aktiven zuvor ihr sportliches Können beweisen.

Wie vom KLV-Team zu erfahren war, ist eine Kinderliga „eine Aneinanderreihung mehrerer Wettkämpfe. Jeder Wettkampf hat dabei die gleiche Bedeutung. Punkte können innerhalb der jeweiligen Wettkämpfe erzielt werden. Je besser eine Mannschaft – es kommt auf die geschlossene Leistung der Mannschaft an, nicht auf den Einzelnen – eine Station abgeschlossen hat, desto mehr Punkte bekommt sie. Wer am Ende eines Wettkampfes die meisten Punkte erzielt, hat gewonnen. Die Ergebnisse aller Wettkämpfe ergeben zusammengefasst den Endstand.“ Die nach einer Vorgabe (2x 8 Jahre oder jünger, 2×9 Jahre, 2×10 Jahre, 2×11 Jahre) aus verschiedenen Jahrgängen gemischten Mannschaften konnten aus bis zu zehn Kindern bestehen. Dabei war es egal, ob es sich um Jungen oder Mädchen handelte. Die besten acht Ergebnisse einer Mannschaft flossen in die Wertung ein.

Zu Beginn des Wettkampfes in Zeven waren gute Ergebnisse in den Disziplinen Wurf, Weitsprung und Sprint-Schnelligkeit gefragt. So waren kleine Medizinbälle mit beiden Händen über den Kopf hinweg zu werfen, es gab einen Weitsprung auf eine Weichbodenmatte und in einem Staffellauf ging es auch über Hürden. Den Abschluss bildete ein vom Publikum besonders angefeuerter Staffellauf aller Mannschaften durch einen Hindernis-Parcours. Dabei ging es unter Zeitdruck über Stationen, die eine Rolle vorwärts auf einer Matte genauso verlangten, wie das Ziehen des eigenen Körpers über eine Bank, das Unter-, Durch- und Überqueren verschiedener Hindernisse oder einen Slalom-Lauf. Nicht ohne Grund bat Helge Schwarz alle hoch motivierten Aktiven deshalb schon vor dem Start: „Lauft bitte auch mit Köpfchen. Bei allem Ehrgeiz: Verletzungen möchten wir vermeiden!“

„Es ist ja bald Weihnachten. Und damit eine Zeit, in der auch Wünsche geäußert werden können. Ich bin mit der Veranstaltung zufrieden, hätte mir jedoch gewünscht, wenn auch noch ein paar weitere Vereine sich beteiligt hätten, in denen Leichtathletik angeboten wird“, resümierte Theo Maxin zum Abschluss. Eventuell geht sein Wunsch ja im kommenden Jahr in Erfüllung. Diesmal wäre zum Beispiel auch noch Platz für die Teilnahme einiger weiterer Mannschaften gewesen.

Text und Fotos(zi)